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Politik1. November 2026, 15:00 Uhr · von Redaktion

Selenski meldet Schlag in Russland

Die Ukraine hat nach Angaben von Wolodimir Selenski eine russische Rüstungsfirma im Osten des Landes beschädigt. Gleichzeitig prüft Kiew, wie zugesagte 500 Patriot-Raketen aus den USA schneller ins Land kommen könnten.

Selenski meldet Schlag in Russland

Foto: Wikimedia Commons / Ministry of Foreign Affairs Republic of Poland, CC BY 3.0 pl

Im Krieg gegen Russland meldet die Ukraine nach eigenen Angaben einen weiteren militärischen Erfolg. Präsident Wolodimir Selenski erklärte, das ukrainische Militär habe eine russische Rüstungsfirma im Osten Russlands beschädigt. Darüber hinaus seien auch weitere russische Luftverteidigungsanlagen getroffen worden.

Patriot-Lieferung soll schneller kommen

Parallel dazu richtet sich der Blick in Kiew auf die zugesagte Unterstützung aus den USA. Nach der Ankündigung zum Verkauf von 500 Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine sucht Selenski nach Wegen, um die Waffen möglichst früher zu erhalten. Konkrete Schritte nannte der Bericht dazu nicht, klar ist aber: Die Beschleunigung der Lieferung hat für die ukrainische Führung hohe Priorität.

  • Selenski meldet einen Treffer gegen eine russische Rüstungsfirma
  • Auch russische Luftverteidigung soll angegriffen worden sein
  • Die Ukraine hofft auf einen schnelleren Erhalt von 500 Patriot-Raketen aus den USA

Evakuierung aus besetzter Frontstadt

Während die Kämpfe weitergehen, gibt es auch Bewegung bei der Lage von Zivilisten. Aus der von Russland besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky wurden Bewohnerinnen und Bewohner evakuiert. Laut Bericht gelangten sie über Belarus in ukrainisch kontrolliertes Gebiet.

Die Entwicklungen zeigen, wie eng militärische Schläge, internationale Waffenhilfe und die Lage der Zivilbevölkerung im Ukraine-Krieg miteinander verknüpft bleiben. Neben den Angriffen auf russische Ziele steht für Kiew weiterhin im Mittelpunkt, die eigene Luftabwehr zu stärken und Menschen aus umkämpften Regionen in Sicherheit zu bringen.

Quelle: SRF