Wirbel um Meghans Vater-Brief
Neue Angaben der Londoner Polizei bringen Meghan unter Erklärungsdruck: Ein belastender Brief über ihren Vater Thomas Markle soll erst im Januar 2019 eingegangen sein – nicht schon 2018, wie die Herzogin zuvor sagte.

Foto: Wikimedia Commons / Office of the Governor-General, CC BY 4.0
Neue Details aus London sorgen für Diskussionen rund um Herzogin Meghan und ihren Vater Thomas Markle. Nach Angaben der Metropolitan Police ging ein Brief mit schweren Vorwürfen gegen Markle erst im Januar 2019 bei den Behörden ein. Damit passt der dokumentierte Ablauf nicht zu Meghans bisheriger Darstellung, die den Vorgang auf 2018 datiert hatte.
Polizei nennt anderes Datum
Laut Polizei wurde das Schreiben an die für den Personenschutz zuständige Einheit weitergereicht und anschließend an das Büro von Meghan und Prinz Harry übermittelt. Die Vorwürfe selbst seien aber nicht an andere Strafverfolgungsbehörden weitergegeben worden. Britische Medien berichten, der Brief stamme von einer bislang unbekannten Person aus dem familiären Umfeld, die sowohl Meghan als auch ihren Vater gut kenne.
Ein Sprecher der Herzogin räumte inzwischen ein, dass Meghan sich beim Zeitpunkt möglicherweise um einige Monate geirrt habe. Als Begründung hieß es demnach, es gehe um Ereignisse, die mehr als sieben Jahre zurücklägen und nicht zeitnah dokumentiert worden seien. Sollte sich das Datum aus den Polizeiunterlagen eindeutig ergeben, gelte 2019 als maßgeblich.
Was bislang bekannt ist
- Der Brief soll mehrere Vorwürfe zu mutmaßlichen Straftaten außerhalb Großbritanniens enthalten haben.
- Die Polizei leitete das Schreiben intern weiter und informierte das Büro der Sussexes.
- Eine Weitergabe der Anschuldigungen an andere Ermittlungsbehörden erfolgte laut Polizei nicht.
Meghan hatte zuvor erklärt, man habe ihr damals versichert, dass die Vorwürfe geprüft würden. Ob und in welchem Umfang das tatsächlich zugesagt wurde, ist bislang offen. Die Metropolitan Police untersucht nun, wie der Fall 2019 behandelt wurde. Außerdem wird geprüft, ob die Angelegenheit an die unabhängige Polizeiaufsicht IOPC abgegeben werden soll.
Quelle: n-tv