Reichmuth sieht Kilchberg-Favoriten
Der vierfache Eidgenosse Pirmin Reichmuth ordnet vor dem Saisonhöhepunkt in Kilchberg die Favoriten im Schwingen ein. Neben den Top-Anwärtern traut er auch drei Außenseitern eine große Rolle zu.

Foto: luzernerzeitung
Vor dem grossen Schwingfest in Kilchberg richtet sich der Blick auf die Frage, wer den wichtigsten Wettkampf der Saison gewinnen kann. Eine Einschätzung kommt dabei von Pirmin Reichmuth, der als vierfacher Eidgenosse selbst genau weiss, worauf es an einem solchen Tag ankommt.
In der Analyse des Schwingers geht es um die Favoritenlage vor dem Saisonhöhepunkt. Reichmuth ordnet die stärksten Namen ein und macht klar, dass am Ende oft nicht nur die Grundform entscheidet, sondern auch der Moment. Besonders wichtig sei, wer im richtigen Augenblick einen Lauf erwischt — dann könne es für die Konkurrenz schnell sehr unangenehm werden.
Blick auf die Titelanwärter
Reichmuth bewertet die Ausgangslage also nicht nur nach Papierform, sondern auch nach Dynamik und Turnierverlauf. Genau das macht das Fest in Kilchberg so spannend: Wer früh Sicherheit gewinnt, kann sich in einen Flow kämpfen und damit den ganzen Wettkampf prägen.
- Kilchberg ist der grosse Saisonhöhepunkt.
- Pirmin Reichmuth tritt als Kenner und vierfacher Eidgenosse auf.
- Neben den Favoriten traut er drei Aussenseitern besonders viel zu.
Drei Namen aus der zweiten Reihe?
Bemerkenswert an Reichmuths Einschätzung: Er schaut nicht nur auf die offensichtlichen Spitzenkräfte. Laut der Ankündigung rechnet er auch mit Überraschungen und sieht bei drei Aussenseitern das Potenzial, ganz vorne mitzumischen. Das deutet auf ein offenes Rennen hin, in dem nicht allein die grossen Favoriten das letzte Wort haben müssen.
Damit ist die Bühne für Kilchberg bereitet. Wenn ein Schwinger in den entscheidenden Gängen den Tritt findet, kann sich das Kräfteverhältnis im Nu verschieben. Genau diese Mischung aus klaren Favoriten und echten Herausforderern macht den Saisonhöhepunkt besonders reizvoll.
Quelle: luzernerzeitung