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Musik & Film30. Oktober 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Patrick Stewart mit 86 gestorben

Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist in Los Angeles im Alter von 86 Jahren gestorben. Weltbekannt wurde er als Captain Picard in „Star Trek“ und als Professor Xavier in den „X-Men“-Filmen.

Patrick Stewart mit 86 gestorben

Foto: Rich Bowen from Lexington, KY, USA / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Die Film- und Serienwelt trauert um Patrick Stewart: Der britische Schauspieler ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Nach Angaben seiner Sprecherin Kelly Bush Novak starb er am Mittwoch in Los Angeles nach einer Alzheimer-Erkrankung.

Weltweite Bekanntheit erreichte Stewart vor allem Ende der 80er Jahre mit seiner Rolle als Jean-Luc Picard in „Star Trek: The Next Generation“. Als besonnener Kommandant prägte er die Kultserie für Millionen Fans. Später begeisterte er auch ein jüngeres Publikum als Professor Charles Xavier in der Filmreihe „X-Men“.

Karriere zwischen Weltall und Theaterbühne

So stark Stewart mit Science-Fiction verbunden bleibt, verbrachte er den größten Teil seiner Laufbahn auf der Bühne. Schon als Jugendlicher spielte er in Theatergruppen, danach ging er an eine Schauspielschule in Bristol. 1966 wurde er Mitglied der Royal Shakespeare Company und blieb dem klassischen Theater lange eng verbunden.

  • Rollen in Shakespeare-Stücken wie „Macbeth“ und „Claudius“
  • Ein-Mann-Aufführung von „A Christmas Carol“
  • Auftritte mit Ian McKellen in „No Man’s Land“ und „Warten auf Godot“

Auch im TV früh präsent

Bereits ab den 70er Jahren war Stewart zudem in britischen Fernsehproduktionen zu sehen. Auch im Weihnachtsfilm „Der kleine Lord“ wirkte er mit. Für romantische Heldenrollen sei er wegen seiner frühen Kahlköpfigkeit weniger gefragt gewesen, stattdessen fand er seine künstlerische Heimat in markanten, klassischen Figuren.

Mit seiner markanten Stimme und seiner ruhigen Präsenz hinterlässt Stewart ein Werk, das von Theater über Fernsehen bis ins Kino reicht. Für viele bleibt er vor allem der Mann, der als Captain Picard die Sterne ein Stück näher ins Wohnzimmer brachte.

Quelle: zdf