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Musik & Film28. Oktober 2026, 13:02 Uhr · von Redaktion

Neues Musiknetzwerk im Saarland

In Saarbrücken ist mit „La belle affaire“ ein neues Label und Kreativnetzwerk gestartet. Zum Auftakt wurde im Automat Space eine erste Platte mit 12 Acts aus Hip-Hop, Rap, Soul und Jazz vorgestellt.

Neues Musiknetzwerk im Saarland

Foto: AnRo0002 / Wikimedia Commons, CC0

In Saarbrücken ist ein neues Musikprojekt an den Start gegangen: „La belle affaire“ will Label und Netzwerk zugleich sein. Die Initiative richtet sich an Musikerinnen und Musiker, für die der Weg zur eigenen Veröffentlichung oft teuer und kompliziert ist. Nach rund anderthalb Jahren Vorbereitung wurde das Projekt am vergangenen Wochenende offiziell vorgestellt.

Gefiert wurde der Auftakt im Automat Space in der Martin-Luther-Straße. Nach Angaben der Initiatoren kamen dort etwa 70 bis 80 Gäste zusammen. Präsentiert wurde dabei auch gleich die erste Platte des Projekts: Darauf sind zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Saarbrücken vertreten.

Erste Compilation mit Rap, Soul und Jazz

Musikalisch liegt der Schwerpunkt der ersten Veröffentlichung auf Hip-Hop und Rap. Mit dabei sind laut Quelle unter anderem Amy Crimehouse, Che Gewahrsam und Günther Bauch. Gleichzeitig soll die Platte bewusst mehr abbilden als nur eine Szene. Auch die New-Soul-Band KAJAL und die Jazz-Fusion-Band Problembär gehören zum Line-up.

  • 12 Acts auf der ersten Platte
  • Schwerpunkt auf Hip-Hop und Rap
  • Ergänzt durch Soul und Jazz-Fusion

Mehr als nur ein Label

Die Gründer Matthias Bro und Maximilian Molz verstehen „La belle affaire“ nicht allein als Plattform für Veröffentlichungen. Das Projekt soll laut Molz auch als Knotenpunkt für Kreative in Saarbrücken funktionieren. Dahinter steht also die Idee eines Kollektivs, in dem auch Menschen mitwirken, die selbst keine klassische Labelarbeit übernehmen.

Wie eng das Netzwerk schon zum Start geknüpft ist, zeigte sich auch bei der Präsentation. Die Saarbrücker Künstlerin Chiara Schwarz gestaltete nicht nur das Cover der Platte, sondern zeigte dazu passende Arbeiten in einer Ausstellung. Außerdem war das Ballawer-Kollektiv beteiligt, das Videos der beteiligten Musikerinnen und Musiker beisteuerte, die vor Ort an die Wand projiziert wurden.

Quelle: sr_de