Kerber als Sport-Legende geehrt
Angelique Kerber ist auf dem 44. Sportpresseball in Frankfurt am Main als „Legende des Sports“ ausgezeichnet worden. Eine besonders emotionale Note bekam der Abend durch eine Videobotschaft von Steffi Graf.

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Angelique Kerber ist beim 44. Sportpresseball in Frankfurt am Main als „Legende des Sports“ geehrt worden. Für einen der bewegendsten Momente des Abends sorgte dabei Deutschlands Tennis-Ikone Steffi Graf, die der ehemaligen Weltranglistenersten per Videobotschaft ihre Glückwünsche übermittelte.
Graf würdigte vor allem Kerbers Art, sich ihre Erfolge zu erarbeiten: mit Kampfgeist, Hingabe und Ruhe. Für Kerber, die ihre Karriere 2024 beendet hatte, dürfte das eine ganz besondere Anerkennung gewesen sein. Die 38-Jährige nahm den Preis sichtlich gerührt entgegen – überreicht von ihrer langjährigen Freundin und früheren Rivalin Ana Ivanovic.
Drei Grand-Slam-Titel und 34 Wochen ganz oben
Kerber blickt auf eine der erfolgreichsten Tennis-Karrieren Deutschlands zurück. In ihrer Laufbahn gewann sie drei Grand-Slam-Turniere und stand 34 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. Beim Sportpresseball sagte sie, dass ihr diese Auszeichnung sehr viel bedeute. Rückblickend sei sie glücklich und stolz auf den Weg, für den sie viele Jahre investiert habe.
- Karriereende: 2024
- Grand-Slam-Siege: 3
- Wochen als Nummer 1 der Welt: 34
Prominente Namen auf der Preisliste
Mit der Ehrung reiht sich Kerber in einen Kreis großer Namen ein. Zu den bisherigen Trägerinnen und Trägern des Titels „Legende des Sports“ zählen unter anderem Michael Schumacher, Franz Beckenbauer, Boris Becker, Katarina Witt und Magdalena Neuner. Der Preis hat damit seit Jahren einen festen Platz unter den renommierten Auszeichnungen des deutschen Sports.
Neben Kerber wurde in Frankfurt auch der frühere Nationalspieler Per Mertesacker geehrt – als „Sportler mit Herz“ für sein soziales Engagement. Mit seiner Stiftung unterstützt der 42-Jährige sozial benachteiligte Kinder in den Bereichen Bildung, Integration und persönliche Entwicklung. Der Deutsche Sportmedienpreis ging zudem an ARD-Reporterin Esther Sedlaczek.
Quelle: nord24