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Politik4. Juli 2026 · von Redaktion

Ferienstart bremst den Verkehr

Zum Beginn der Sommerferien kam es auf mehreren Nord-Süd-Routen zu Verzögerungen. Auch rund um die gesperrte A23 in Wien mussten Autofahrerinnen und Autofahrer mit Behinderungen rechnen.

Ferienstart bremst den Verkehr

Der Start in die Sommerferien hat am Samstag auf mehreren wichtigen Reiserouten in Österreich und darüber hinaus für längere Fahrzeiten gesorgt. Nach Angaben der Ö3-Verkehrsredaktion waren vor allem stark genutzte Nord-Süd-Verbindungen betroffen. Besonders auf der Fernpassstraße in Tirol sowie auf der Pack zwischen der Steiermark und Kärnten kam es zu Verzögerungen.

Auch auf bayerischer Seite lief der Verkehr nicht überall flüssig. Staus wurden demnach am großen deutschen Eck gemeldet. Wer in Richtung Süden unterwegs war, musste außerdem am Grenzübergang Spielfeld in der Steiermark Geduld mitbringen. Kleinere Probleme gab es laut Ö3 auch auf der Semmering-Schnellstraße.

A23 bleibt in beide Richtungen dicht

Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt weiter Wien: Dort ist die Südosttangente, also die A23, nach dem Brand einer Lagerhalle in beiden Richtungen gesperrt. Die Sperre betrifft eine der am stärksten befahrenen Straßen des Landes und soll mindestens bis morgen Abend bestehen bleiben.

Ein befürchtetes Verkehrschaos ist in der Hauptstadt nach Angaben der Ö3-Verkehrsredaktion bisher allerdings ausgeblieben. Trotzdem müssen sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den umliegenden Straßen im direkten Bereich der Autobahn auf Behinderungen einstellen.

Damit zeigt sich zum Ferienauftakt ein bekanntes Bild: Sobald viele gleichzeitig in den Urlaub aufbrechen, werden zentrale Verbindungen schnell zum Nadelöhr. Besonders auf den klassischen Reiserouten Richtung Süden brauchten Autofahrerinnen und Autofahrer am Samstag daher vor allem eines: Geduld.