Bill fliegt, Nina überrascht
Tokio Hotel haben die Uber Arena in Berlin mit einer aufwendigen Pop-Show erobert. Sänger Bill Kaulitz schwebte zum Auftakt ein, später sorgte Gaststar Nina Chuba bei „Fata Morgana“ für einen der lautesten Momente des Abends.

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Tokio Hotel haben in der Uber Arena Berlin gezeigt, dass sie weit mehr sind als Dauerpräsenz in Podcasts, Dokus und Werbekampagnen. Vor ausverkauftem Haus setzte die Band am Samstagabend auf großes Pop-Kino: viel Technik, viel Inszenierung und ein Frontmann, der schon zum Auftakt alle Blicke auf sich zog.
Zum Opener „Shout 2 the Universe“ kam Bill Kaulitz nicht einfach auf die Bühne – er schwebte von oben in die Halle. Dazu gab es glitzernde Looks, hohe Absätze und im Verlauf des Abends mehrere Outfitwechsel. Kaulitz begrüßte das Berliner Publikum sichtlich aufgeregt und sprach von Nervosität vor dem Auftritt. Dass die Band nach eigener Aussage zum ersten Mal in Berlins größter Arena spielte, wirkte angesichts der Stimmung in der Halle fast überraschend.
Pop-Show mit viel Effekt
Die aktuelle Arena-Tour präsentierte sich in Berlin als überdrehter Pop-Spielplatz mit großem Bühnenaufwand. Feuer, Laser und ein riesiger Videoscreen gehörten ebenso dazu wie die demonstrative Lust an der Selbstinszenierung. Genau darin lag an diesem Abend aber auch die Stärke der Show: Band und Spektakel standen sich nicht im Weg, sondern ergänzten sich.
- Auftakt mit schwebendem Frontmann
- Setlist mit älteren Songs und neuerem Material
- Überraschungsauftritt von Nina Chuba
Kreischalarm bei Nina Chuba
Ein Höhepunkt des Konzerts war der Gastauftritt von Nina Chuba. Sie erschien bei „Fata Morgana“ aus dem Bühnenboden und löste damit einen der größten Jubelmomente des Abends aus. Laut Quelle spannte die Setlist insgesamt einen Bogen von frühen Songs bis in die Gegenwart, mit Schwerpunkten auf „Encore“ und „Humanoid“ sowie einigen Coverversionen.
Zum Ende setzte die Band dann auf maximale Nostalgie. Mit „Durch den Monsun“ verwandelte sich die Arena in einen großen Chor. Der Song, mit dem für Tokio Hotel einst alles begann, brachte die kollektive Erinnerung im Saal noch einmal auf den Punkt – laut, emotional und ganz klar als Finale mit Ansage.
Quelle: moz