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Musik & Film22. Oktober 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Viennale setzt auf Österreich

Die 64. Viennale startet am 22. Oktober mit einer klaren Österreich-Note. Eröffnet wird das Festival mit Johann Lurfs „Forever ... Forever“, zum Abschluss steht mit „Die Blutgräfin“ erneut eine heimische Arbeit im Fokus.

Viennale setzt auf Österreich

Foto: Wikimedia Commons / Harald Krichel, CC BY-SA 4.0

Die 64. Viennale setzt in diesem Jahr gleich zu Beginn und zum Finale ein deutliches Zeichen für das heimische Kino. Das Festival läuft von 22. Oktober bis 3. November und eröffnet ebenso wie es endet mit österreichischen Produktionen. Damit rückt die traditionsreiche Wiener Filmschau das Austro-Kino besonders stark ins Zentrum.

Auftakt mit Experimentalfilm

Den Startschuss gibt bei der Eröffnungsgala am Donnerstagabend Johann Lurf mit seinem Film „Forever ... Forever“. Viel Zeit wird das Werk dem Publikum dabei nicht abverlangen: Der Beitrag dauert nur 20 Minuten. Lurf gilt als Vertreter des zeitgenössischen Experimentalfilms und richtet den Blick in dieser Arbeit auf ein einziges Motiv: den Ottensteiner Stausee im Waldviertel.

Auch technisch hebt sich die Produktion ab. Gedreht wurde mit einer eigens angefertigten 65-Millimeter-Kamera, gezeigt wird der Film als 70-Millimeter-Projektion im Gartenbaukino. Eine besondere Pointe: Lurf kennt den Ort nicht nur als Filmemacher, sondern arbeitet dort auch als Vorführer für Analogfilm.

Prominenter Besuch zum Finale

Zum Festivalabschluss am Wochenende wird es dann noch einmal prominent: Zur Premiere von „Die Blutgräfin“ werden Isabelle Huppert und Birgit Minichmayr im Gartenbaukino erwartet. Auf ihnen lastet heuer ein guter Teil jener internationalen Aufmerksamkeit, die das Festival traditionell anzieht.

  • Festival: 64. Viennale
  • Termin: 22. Oktober bis 3. November
  • Eröffnung: „Forever ... Forever“ von Johann Lurf
  • Abschluss: „Die Blutgräfin“ mit erwartetem Promi-Auftritt im Gartenbaukino

So präsentiert sich die Viennale diesmal nicht nur als internationales Filmereignis, sondern auch als Bühne für österreichische Arbeiten – von radikal konzentriertem Experimentalfilm bis zur prominent besetzten Abschluss-Premiere.

Quelle: derstandard