Tom Skerritt mit 93 gestorben
Schauspieler Tom Skerritt ist im Alter von 93 Jahren eines natürlichen Todes gestorben. Der „M*A*S*H“- und „Top Gun“-Star hinterlässt mehr als 150 Film- und TV-Auftritte sowie eine bewegende Familienbotschaft.

Foto: lomazoma
Hollywood trauert um Tom Skerritt: Der US-Schauspieler ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Wie seine Familie mitteilte, starb er bereits am 21. Oktober eines natürlichen Todes. Skerritt hinterlässt ein enormes Werk mit mehr als 150 Auftritten in Film und Fernsehen.
In einer persönlichen Erklärung würdigte die Familie nicht nur den gefeierten Darsteller, sondern vor allem den Menschen hinter den Rollen. Sie erinnerte an ihn als liebevollen Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater. Zugleich bat sie um Privatsphäre während der Trauerzeit. Angaben zu einer Gedenkfeier sollen später folgen.
Karriere mit Kultrollen
Seinen großen Durchbruch schaffte Skerritt 1970 mit „M*A*S*H“. Danach folgten Auftritte in mehreren bekannten Produktionen, darunter „Alien“, „Top Gun“, „Stahlmagnolien“, „Poison Ivy“ und „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“. Über diesen Film sagte Skerritt später selbst, dass er ihn besonders bewege und er ihn mehrfach gesehen habe.
- Durchbruch: „M*A*S*H“ (1970)
- Bekannte Filme: „Alien“, „Top Gun“, „Stahlmagnolien“
- Mehr als 150 Einsätze auf Leinwand und Bildschirm
Vom Militär zur TV-Ikone
Geboren und aufgewachsen in Detroit, trat Skerritt nach der Highschool zunächst der US Air Force bei. Nach vier Jahren Militärdienst studierte er erst Englisch an der Wayne State University, wechselte später an die UCLA und fand dort zur Schauspielerei. Entdeckt wurde er bei einem Theaterstück, seine erste Filmrolle erhielt er 1962.
Auch im Fernsehen setzte er starke Akzente: Für seine Hauptrolle in „Picket Fences“, das von 1992 bis 1996 lief, gewann er einen Emmy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie. Privat war der für den Golden Globe nominierte Schauspieler dreimal verheiratet. Seine dritte Frau Julie Tokashiki lernte er am Set von „Picket Fences“ kennen.
Quelle: lomazoma