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Sport26. Oktober 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Odermatt zieht Lehren aus Sölden

Marco Odermatt startet in Sölden mit Rang drei in die Saison und zeigt sich ungewohnt zufrieden. Der Auftakt macht für ihn klar: Eine normale Leistung reicht im Kampf um Siege und den Gesamtweltcup nicht mehr.

Odermatt zieht Lehren aus Sölden

Foto: tagblatt

Marco Odermatt hat den Weltcup-Auftakt in Sölden auf Rang drei beendet – und das ohne großen Frust. Dass sich der Schweizer über einen Podestplatz freut, obwohl es nicht zum Sieg gereicht hat, ist eher die Ausnahme. Genau das macht den Start in den Winter aber spannend: Der Topfahrer nimmt aus dem ersten Rennen schon früh wichtige Hinweise für den weiteren Saisonverlauf mit.

Podest statt Ärger

Im Mittelpunkt steht vor allem eine Erkenntnis: Eine normale Vorstellung genügt nicht mehr, um ganz oben zu stehen. Der Auftakt in Sölden hat Odermatt laut der Quelle deutlich gemacht, dass die Konkurrenz im Kampf um die Siege voll da ist. Rang drei ist deshalb nicht nur ein Resultat, sondern auch ein Signal dafür, wie eng es in dieser Saison werden könnte.

Bemerkenswert ist vor allem die Reaktion des Gesamtweltcup-Stars. Statt sich über verpasste Bestmarken zu ärgern, überwiegt nach dem Rennen die Zufriedenheit. Das spricht dafür, dass Odermatt den Auftakt realistisch einordnet: Ein Podestplatz zum Start ist eine solide Basis, auch wenn er die Latte selbst deutlich höher legt.

Was sich im Gesamtweltcup verändert

Der Riesenslalom in Sölden liefert laut Quelle aber nicht nur sportliche Momentaufnahmen, sondern auch erste Tendenzen für den Kampf um den Gesamtweltcup. Die Ausgangslage scheint anspruchsvoller zu werden. Wer am Ende ganz vorne stehen will, wird sich nicht auf Routine oder eine bloß ordentliche Leistung verlassen können.

  • Ort des Auftakts: Sölden
  • Resultat von Odermatt: 3. Rang
  • Zentrale Lehre: Für Siege braucht es mehr als eine normale Vorstellung

Für Odermatt ist das keine schlechte Nachricht, sondern eher ein früher Weckruf auf hohem Niveau. Die Saison ist noch jung, doch der erste Vergleich zeigt bereits: Das Podest bleibt wertvoll – und der Weg zum Sieg dürfte härter werden als gewohnt.

Quelle: tagblatt