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Sport1. November 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Lemgo schnuppert an Sensation

Der TBV Lemgo Lippe hat dem deutschen Meister SC Magdeburg lange Paroli geboten, am Ende aber 28:31 verloren. Für Lemgo endet damit eine Serie von fünf Liga-Siegen, Magdeburg bleibt in der Bundesliga oben dran.

Lemgo schnuppert an Sensation

Foto: sportschau

Der TBV Lemgo Lippe hat im Topspiel der Handball-Bundesliga nur knapp an einer Überraschung gegen den Meister vorbeigeschrammt. Gegen den SC Magdeburg unterlagen die Ostwestfalen am Samstagabend mit 28:31, obwohl sie über weite Strecken auf Augenhöhe spielten. In der Tabelle bleibt Lemgo nach der vierten Saisonniederlage Vierter mit 14:8 Punkten, Magdeburg festigt mit 20:2 Zählern Rang zwei hinter dem THW Kiel.

Für Lemgo war es ein kleiner Dämpfer nach zuletzt fünf Liga-Erfolgen in Serie. Magdeburg setzte dagegen seinen starken Lauf fort und feierte den elften Pflichtspielsieg nacheinander. Besonders auffällig: Omar Ingi Magnusson war mit elf Treffern der prägende Mann aufseiten der Gäste, während bei Lemgo Samuel Zehnder siebenmal traf.

Starker Beginn, enge Partie bis zur Pause

Die Gäste erwischten den besseren Start und lagen schnell 2:0 vorn. Lemgo arbeitete sich aber in die Partie, auch wenn die Magdeburger Defensive den Gastgeber immer wieder zu schwierigen Abschlüssen zwang. Mitte der ersten Hälfte zog der Meister erstmals auf drei Tore davon, doch Lemgo hielt mit viel Einsatz dagegen. Als Magdeburg kurz vor der Pause mehrere technische Fehler produzierte, nutzte der TBV das eiskalt aus und verkürzte bis zum Seitenwechsel auf 16:17.

In der Schlussphase fehlt Lemgo die Belohnung

Auch nach der Pause blieb das Spiel intensiv. Lemgo hatte die Chance auf den Ausgleich, ließ diese aber liegen. Stattdessen setzte sich Magdeburg wieder leicht ab und verteidigte den Vorsprung trotz großer Gegenwehr. In der entscheidenden Phase kam der TBV noch einmal auf zwei Tore heran, doch dann fehlte die letzte Konsequenz. Ein vergebener Siebenmeter von Zehnder, ein Fehlwurf von Niels Versteijnen und eine starke Parade von SCM-Keeper Dominik Kuzmanović verhinderten die Wende. Spätestens mit dem Treffer zum 27:31 war die Entscheidung gefallen.

  • Nächster Pokaltermin für Lemgo: 11.11. zuhause gegen den THW Kiel
  • Nächstes Ligaspiel: 14.11. auswärts bei den Rhein-Neckar Löwen
  • Letzter Lemgo-Sieg gegen Magdeburg: Juni 2021

Trotz der Niederlage konnte Lemgo gegen einen der formstärksten Klubs Europas mithalten. Die Punkte blieben zwar beim Meister, doch der Auftritt zeigte, dass der TBV auch mit den Topteams der Liga Schritt halten kann.

Quelle: sportschau