Klose bleibt nach Pleite ruhig
Der 1. FC Nürnberg hat beim 0:1 gegen Kaiserslautern die erste Saisonniederlage kassiert. Trainer Miroslav Klose lobte trotz der verpassten Chancen den kämpferischen Auftritt vor 50.000 Fans im Max-Morlock-Stadion.

Foto: nordbayern
Die erste Niederlage der Saison ist da: Der 1. FC Nürnberg hat sein Heimspiel gegen Kaiserslautern mit 0:1 verloren. Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Max-Morlock-Stadion ärgerte sich Trainer Miroslav Klose vor allem über die schwache Chancenverwertung. Nach seiner Einschätzung waren in beiden Halbzeiten genug Möglichkeiten da, um die Partie für den Club zu entscheiden.
Trotz des Rückschlags schlug Klose aber keinen alarmierenden Ton an. Er stellte sich klar vor seine Mannschaft und hob hervor, dass seine Spieler alles investiert hätten. Gerade dieser Einsatz sei es, den die Fans sehen wollten. Auch spielerisch sah der Nürnberger Coach vieles positiv: Seine Mannschaft habe mutig agiert, sich Chancen erarbeitet und sich auch nach dem Rückstand nicht aufgegeben.
Viele Abschlüsse, kein Ertrag
Der FCN fand laut Klose zunächst nicht gut in die Begegnung und hatte vor allem in der Anfangsphase Probleme mit den Räumen. Nach etwa 15 Minuten bekam Nürnberg das Spiel aber besser unter Kontrolle und wurde immer dann gefährlich, wenn der Vortrag direkt und zielstrebig war. Bitter aus Club-Sicht: Ausgerechnet eine Unachtsamkeit führte zum entscheidenden Gegentor. Besonders schwer wiegt deshalb, dass Nürnberg auf mehr als 25 Torschüsse kam, aber ohne eigenen Treffer blieb.
- Erste Saisonniederlage für Nürnberg
- Über 25 Abschlüsse ohne Tor
- Klose bleibt trotz 0:1 optimistisch
Auch der FCK lobt das Topspiel
Kaiserslauterns Trainer Torsten Lieberknecht sprach von einem intensiven Topspiel mit starken Leistungen auf dem Platz und im Tor. Vor allem die erste Phase gefiel ihm, danach habe man jedoch die Qualität der Nürnberger deutlich gespürt. Umso wichtiger sei aus seiner Sicht der Keeper gewesen, der das Remis festhielt. Nach dem Seitenwechsel habe es auf beiden Seiten weitere Möglichkeiten gegeben, weshalb Lieberknecht beiden Teams ein Kompliment machte.
Personell musste Nürnberg auch improvisieren: Rafael Lubach rückte für den verletzten Zoma in die Startelf und übernahm die linke Seite mit seinem eigenen Profil. Er verwies zudem auf die Bedeutung des fehlenden Momo Zoma, der bislang sieben Tore erzielt hat. Offensivspieler Piet Scobel, der schon bei fünf Treffern steht, haderte nach dem Spiel mit seinen vergebenen Chancen und kündigte an, im Abschluss wieder kaltschnäuziger werden zu wollen.
Quelle: nordbayern