Jenke-Trip endet in Todesangst
TV-Reporter Jenke von Wilmsdorff wagt in seiner Joyn-Sendung einen Ketamin-Selbstversuch unter medizinischer Aufsicht. Der Rausch kippt jedoch komplett: Der 61-Jährige erlebt massive Panik und spricht von Todesangst.

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Jenke von Wilmsdorff geht in seiner aktuellen Ausgabe von „JENKE. Experiment.“ erneut an die Grenze – diesmal mit einem Selbstversuch rund um Ketamin. In der bei Joyn gezeigten Folge will der Moderator verstehen, warum Menschen zu Drogen greifen, um Stress, Frust und negativen Gefühlen zu entkommen. Der Versuch findet nicht unkontrolliert statt: Eine Fachärztin für Innere Medizin, ein Psychotherapeut und ein Tripsitter begleiten ihn.
Erst kontrolliert, dann völliger Kontrollverlust
Zunächst erlebt der 61-Jährige den Rausch offenbar noch als vergleichsweise ruhig. Doch dann schlägt die Situation um. Jenke verliert laut Sendung das Gefühl für Raum und Zeit, spürt seinen Körper nicht mehr richtig und gerät in einen Zustand extremer Angst. Vor der Kamera sagt er in diesem Moment, er glaube, sterben zu müssen. Nach dem Abklingen der Wirkung wirkt er sichtlich mitgenommen und versucht das Erlebte einzuordnen.
Im Rückblick beschreibt er die Erfahrung als beängstigend und vollkommen neu. Besonders heftig sei für ihn die Sorge gewesen, nicht mehr klar denken zu können. Er habe zeitweise geglaubt, den Verstand zu verlieren und in diesem Zustand festzustecken. Für den Reporter fühlte sich die Grenzerfahrung am Ende so an, als wäre er gestorben und wieder zurückgekommen.
Die Folge zeigt auch die andere Seite
Dass es in der Sendung nicht nur um den Schockmoment des Selbstversuchs geht, macht auch die Begegnung mit einer ehemaligen Konsumentin deutlich. Anna berichtet dort von ihrer früheren Abhängigkeit und den massiven Folgen ihres Konsums. Erst ein dreimonatiger Entzug habe ihr geholfen. Heute lebt sie nach eigenen Angaben seit drei Jahren drogenfrei.
- Ketamin ist ursprünglich ein Narkosemittel.
- Unter ärztlicher Aufsicht wird es auch bei schweren Depressionen eingesetzt.
- Unkontrollierter Konsum kann Körper und Psyche massiv belasten.
Genau an diesem Punkt setzt die Folge an: Jenke sucht nach Antworten auf die Frage, wie Menschen mit dauerhaftem Stress umgehen können, ohne sich mit riskanten Substanzen kurzfristig Erleichterung zu verschaffen. Nach seinem Experiment dürfte klar sein: Der vermeintliche Ausweg kann schnell in eine massive psychische Ausnahmesituation führen.
Quelle: promiflash