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Sport29. Oktober 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Flucht, Fußball, neuer Anfang

Vor 40 Jahren kam Gebremedhin Agonafer als Flüchtling nach Deutschland. In Ludwigsburg spielte er 1986 in einer Flüchtlingsmannschaft gegen die Stadtverwaltung – heute ist der frühere AMG-Ingenieur im Ruhestand.

Flucht, Fußball, neuer Anfang

Foto: Rick Dikeman / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Ein Fußballspiel aus dem Jahr 1986 steht sinnbildlich für einen Neuanfang in Ludwigsburg: Gebremedhin Agonafer, der vor rund 40 Jahren als Flüchtling nach Deutschland kam, lief damals in einer Flüchtlingsmannschaft auf. Gegner war die Stadtverwaltung – ein besonderes Spiel, das bis heute für seinen Weg in die neue Heimat steht.

Ein Spiel als Zeichen

Die Geschichte verbindet Sport, Ankommen und Alltag auf bemerkenswerte Weise. Agonafer war nicht einfach nur Teil eines Teams, sondern Teil eines Moments, der zeigt, wie Begegnung auch über den Fußball funktionieren kann. Dass ausgerechnet ein Spiel gegen die Verwaltung der Stadt in Erinnerung bleibt, macht die Symbolkraft dieses Tages besonders greifbar.

Aus der Ankunft als Flüchtling wurde mit den Jahren ein festes Leben in Deutschland. Der Weg führte Agonafer beruflich bis zu AMG: Inzwischen ist er als AMG-Ingenieur in Rente gegangen. Zwischen dem Fußballplatz von damals und dem Ruhestand heute spannt sich damit eine Lebensgeschichte, die von Integration und Beständigkeit erzählt.

Was diese Geschichte ausmacht

  • Flucht nach Deutschland vor etwa 40 Jahren
  • Fußballspiel 1986 in Ludwigsburg
  • Einsatz in einer Flüchtlingsmannschaft gegen die Stadtverwaltung
  • Späterer Berufsweg als Ingenieur bei AMG

Gerade weil die Stationen so klar sind, wirkt die Geschichte so stark: vom Flüchtling zum Arbeitnehmer, vom Spieler in einer besonderen Begegnung zum Rentner nach einem Berufsleben in Deutschland. Ludwigsburg bekommt damit eine Erinnerung, die weit über ein Fußballspiel hinausgeht.

Quelle: lkz