Doppelter Ansturm: Warnhinweise rund um die Konzerttage
Zwei große Schlager-Events fallen auf dasselbe Wochenende – entsprechend rechnen Veranstalter und Behörden mit sehr viel Andrang. Für Besucher gibt es klare Empfehlungen zur Anreise und Sicherheit.

Auf Hamburg rollt am ersten Juli-Wochenende ein Ausnahmezustand zu: Während Helene Fischer am 3. und 4. Juli mit ihrer „360 Grad Stadiontour“ im Volksparkstadion auftritt, zieht parallel auch der Schlagermove riesige Menschenmengen in die Stadt. Schon im vergangenen Jahr waren laut Quelle rund 500.000 Menschen in der Innenstadt unterwegs. Entsprechend wird nun erneut mit vollen Straßen, gesperrten Bereichen und erheblichem Verkehrsaufkommen gerechnet.
Vor allem bei der Anreise setzen die Organisatoren auf öffentliche Verkehrsmittel. Wegen der erwarteten Überlastung im Straßenverkehr gilt das sowohl für Besucher des Schlagermove als auch für Konzertgäste. Für das Stadion werden die S-Bahn-Linien S3 und S5 bis Stellingen genannt. Von dort fahren Shuttle-Busse weiter, alternativ ist der Fußweg durch den Volkspark möglich, der etwa 15 bis 20 Minuten dauern soll.
Sicherheit und Regeln für Besucher
Rund um Großveranstaltungen wie diese spielen neben der Logistik auch Sicherheitsfragen eine zentrale Rolle. In dem Zusammenhang wird auf Hinweise der Polizei Hannover verwiesen, die im Umfeld von Helene-Fischer-Konzerten dazu rät, sich möglichst nicht allein, sondern in Gruppen zu bewegen und gegenseitig aufeinander zu achten. Solche Veranstaltungen gelten wegen der hohen Besucherzahlen als besonders sensibel.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Schutz vor Taschendiebstahl. Wo dicht gedrängte Menschenmengen zusammenkommen, steigt auch das Risiko für Langfinger. Deshalb sollten Wertsachen möglichst nah am Körper getragen und größere Bargeldsummen vermieden werden. Für Notfälle bleibt wie üblich der Polizeinotruf 110.
Wer zu den Konzerten ins Stadion will, muss außerdem einige Vorgaben beachten. Große Taschen und Kühlboxen sind nicht zugelassen, Taschen dürfen maximal 21 x 29,7 Zentimeter groß sein. Für Autofahrer stehen die Parkflächen „Rot“, „Blau“ und „Grau“ zur Verfügung, die Gebühr beträgt jeweils 10 Euro. Unterm Strich gilt für das Wochenende vor allem eins: frühzeitig planen, Geduld mitbringen und aufmerksam bleiben.