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Musik & Film3. September 2026, 13:02 Uhr · von Redaktion

Clooney räumt in Venedig ab

Bei den 83. Filmfestspielen von Venedig ist George Clooney zum Auftakt für sein Lebenswerk geehrt worden. Im Rennen um den Goldenen Löwen stehen 21 Filme, darunter auch ein Werk von Werner Herzog.

Clooney räumt in Venedig ab

Die 83. Filmfestspiele von Venedig sind mit einem großen Namen gestartet: George Clooney wurde bei der Eröffnung am Lido für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der US-Star ist in Venedig seit Jahren ein vertrautes Gesicht und nahm nun eine der prominentesten Ehrungen des Festivals entgegen. Schon bei der Bekanntgabe im Juli hatte Clooney den Preis als große Ehre bezeichnet.

Star-Ehre zum Festivalstart

Der inzwischen 65-jährige Oscar-Preisträger steht in Venedig nicht allein im Mittelpunkt: Auch die US-Schauspielerin Ellen Burstyn soll im Verlauf des Festivals für ihr Lebenswerk geehrt werden. Zum Auftakt lief außerdem „Ink“ von Danny Boyle, ein Film über Medienunternehmer Rupert Murdoch.

Spannend wird in den kommenden Tagen vor allem der Wettbewerb um den Goldenen Löwen, der am 12. September zum Abschluss des Festivals vergeben wird. Insgesamt sind 21 Filme im Rennen. Mit dabei ist auch der deutsche Regisseur Werner Herzog mit „Bucking Fastard“.

Herzog im Wettbewerb, Streaming-Riesen fehlen

  • 21 Filme konkurrieren um den Goldenen Löwen
  • Werner Herzog ist mit „Bucking Fastard“ vertreten
  • Maggie Gyllenhaal leitet die Jury
  • Netflix und Amazon sind in diesem Jahr nicht dabei

Weitere Titel im Wettbewerb kommen unter anderem von Lance Oppenheim, Martin McDonagh und Florian Zeller. Aufmerksamkeit dürften auch mehrere Dokumentationen bekommen: Disney bringt einen Film über Oasis und deren Comeback-Tour nach Venedig, bei der Premiere werden Liam und Noel Gallagher erwartet. Außerdem steht ein vierstündiger Film von Alex Gibney über Elon Musk auf dem Programm.

Während Hollywood-Studios und große US-Streamer dem Festival diesmal weitgehend fernbleiben, setzt Venedig zum Auftakt auf Prestige, Autorenkino und prominente Ehrengäste. Der erste große Moment gehört damit klar George Clooney.

Quelle: Tagesschau