Beben trifft Zentraljapan hart
Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat in der Nacht mehrere Regionen in Zentraljapan erschüttert. Besonders betroffen war Aichi, mindestens 24 Menschen wurden verletzt, Behörden warnen vor weiteren Beben.

Foto: formulanone from Huntsville, United States / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat in der Nacht mehrere Regionen in Zentraljapan erschüttert und für Verletzte, Schäden und Störungen im Verkehr gesorgt. Besonders stark waren die Erschütterungen in der Präfektur Aichi zu spüren. Nach Medienberichten wurden mindestens 24 Menschen verletzt.
Das Beben setzte gegen ein Uhr Ortszeit ein. Fernsehbilder zeigten beschädigte Schaufenster und Glassplitter auf Straßen, während Menschen Gebäude verließen. Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde lag das Epizentrum in etwa 40 Kilometern Tiefe in der Präfektur Shizuoka. Spürbar war das Beben aber auch weit darüber hinaus.
Mehrere Regionen betroffen
Neben Aichi und Shizuoka wurden auch weitere Teile des Landes von den Erschütterungen erfasst. Dazu zählen unter anderem Kyoto, Nara sowie die Präfekturen Gifu und Yamanashi. Auch in Osaka war das Beben noch zu merken.
- Stärke: 5,7
- Epizentrum: Präfektur Shizuoka, rund 40 Kilometer Tiefe
- Am stärksten betroffen: Präfektur Aichi
- Verletzte: mindestens 24
Warnung vor Nachbeben
Die Behörden rechnen damit, dass in den kommenden Tagen weitere Erdbeben folgen könnten. Bereits nach dem ersten starken Stoß wurden schwächere Nachbeben registriert. Die Wetterbehörde warnte außerdem vor möglichen Erdrutschen und Steinschlag. Eine Tsunami-Gefahr besteht nach aktuellem Stand jedoch nicht.
Auch der Bahnverkehr blieb von den Folgen nicht verschont. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen, betroffen waren sowohl Regionalzüge als auch die Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge. In Aichi meldeten die Behörden zunächst 16 Verletzte, in Shizuoka wurden mindestens drei weitere Menschen von Rettungskräften versorgt.
Quelle: Tagesschau