175 Flugtage: Vereins-Rekord
Der Modellflugclub Leihgestern hat in Linden seine längste Freiluftsaison abgeschlossen. An 175 Tagen waren die 21 Mitglieder auf dem Platz aktiv und übertrafen damit den Vorjahreswert deutlich.

Foto: giessener-anzeiger
Der Modellflugclub Leihgestern hat in Linden eine Saison hingelegt, die es so im Verein noch nicht gab. Mit dem traditionellen „Abfliegen“ auf dem Platz „Am Rodewald“ endete die Freiluftzeit – und die brachte dem Club gleich einen neuen Bestwert: 175 Flugtage standen am Ende in der Bilanz.
Für die 21 Bodenpiloten bedeutete das so viele Einsatztage wie nie zuvor. Gegenüber 2025 legte der Verein noch einmal kräftig zu und kam auf 18 Tage mehr. Nach Angaben des Vorsitzenden Jan Dominik Will verteilte sich die Saison auf 31 Tage Motorflug, 47 Tage Segelflug und 174 Tage Elektroflug. Weil an einzelnen Tagen mehrere Sparten parallel liefen, überschneiden sich diese Werte.
Mehr als nur Flugbetrieb
Auf dem Modellflugplatz ging es aber nicht nur um Starts, Landungen und Technik. Auch das Vereinsleben spielte über die ganze Saison hinweg eine wichtige Rolle. Bei gemeinsamen Treffen blieb Zeit, um über Modelle und technische Details zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und zusammen zu essen und zu trinken.
Ein besonderer Fixpunkt war erneut das einwöchige Fliegerlager in den Sommerferien. Daran beteiligten sich 35 Teilnehmer, die rund um die Fliegerhütte ihr Lager aufschlugen. Vor Ort standen:
- vier Zelte
- sieben Wohnwagen
- vier Wohnmobile
Während des Fliegerlagers wurden außerdem die Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Nach dem Rekordsommer richtet sich der Blick nun auf die kommenden Monate. Im Winter bauen die Mitglieder neue Modelle, warten ihre Maschinen und arbeiten an technischen Ideen. Ganz ohne Fliegen geht es aber auch dann nicht: Beim Hallenfliegen in der Stadthalle kann der Club weiter trainieren und in Übung bleiben.
Quelle: giessener-anzeiger